Freitag, 6. Mai 2011

Morgen :)

Sooo Morgen ist es endlich soweit :)
07.05.2011 *-* es wird toll.!
Lena, Anna und Sarah fahren nach Köln Callejon, His Statue Falls & More Than A Thousand gucken. :)


Trotz des geilen, bevorstehenden Tages, gelingt es mir nicht zu lächeln.. zumindest nicht echt..
Rückfälle.. wie ich diese hasse. Immer der gleiche Scheiß.
Kalt, gefühlslos, ferngesteuert, nicht da, unkontrolliert, faceless, ausdruckslos.
Aktueller Zustand.. 'Wer bist du? Wer sitzt hier?' achso.. ja.. das bin ja ich..
"Was willst du? Hier ist eh kein Platz für dich."
"Warum gehst du nicht einfach? Würde es nicht besser sein, wenn du nicht mehr hier wärst?"
"Was machst du da? Wieso redest du? Wieso bist du hier?"
"Hast du nichts besseres zu tun, als hier zu sein?"
"Denkst du nicht nach, bevor du redest und handelst?"
"Denkst du nicht, das es Zeit ist mal zu verschwinden?"
"Was hast du vor? Was willst du eigentlich hier?"
"Dich braucht hier niemand, du bist vollkommen überflüssig."
Warum sagt mein Gehirn sowas zu mir? Ich soll doch anscheind hier sein.
Ich soll doch alles falsch machen. Ich soll doch überflüssig sein.
"Du hast gelernt? Du kannst sowieso nichts."
"Was kannst du eigentlich, außer egoistisch und undankbar zu sein?"
"Irgendwann kommst du in ein Krankenhaus und dann bist du endlich weg."
"Du nimmst immer, aber gibst nie."
"Du sagst immer 'ja', aber machst sowieso nichts."
"Auf dich kann man sich nie verlassen."
"Du lügst uns immer nur an. Dir kann man nichts mehr glauben."
Und solche Sätze von den eigenen Eltern. Anscheind hab ich es euerer Meinung nach immer noch zu leicht.
Ich soll´s schwer haben, wie alle. Aber wie schwer ich es wirklich habe, merkt ihr garnicht.
Ihr merkt nicht, wie schwer ihr es mir macht. Ihr merkt nicht, wie fertig ihr mich macht.
Ihr wisst nicht, was ich denke und fühle. Ihr habt überhaupt keine Ahnung von mir.
Ihr seht nur das, was ich spiele. Was ich euch glauben lasse, wie ich bin.
Meine Fakeseite, mit der ich selbst alles überspiele und verdränge.
Die ich mir so stark einbilde, sodass ich wirklich glaube, dass alles so ist.
Es ist alles eine riesen Lüge, mein Leben ist eine Lüge.
Es wird alles so gedreht, das alle denken, alles ist gut. Das keiner merkt/weiß, wie es wirklich ist.
Dass jeder glaubt, die Wahrheit zu kennen, doch die wirkliche Wahrheit.. verdrängt man einfach.
Verdrängen lernt man, wenn man nie eine andere Möglichkeit hatte, als es zu verstecken.
Dinge verdecken, abdecken, verstecken, die niemand sehen soll, die aber eigentlich nicht zu verstecken sind.
Die eigentlich ein Schrei nach Hilfe sind, den keiner hört, weil ihn keiner erkennt.
Alles wird zu gut versteckt, dabei soll es das in Wirklichkeit garnicht.
Doch oft hat man keine andere Wahl, da man vor etwas Angst hat... vor etwas, das man nicht will.
Hilfe... ja genau.. die kommt sowieso immer zu spät. Erst dann, wenn schon alles passiert ist.
Dann, wenn es schon schwer ist überhaupt noch zu helfen, dann wenn es schon fast nicht mehr möglich ist.
Das Leben ist nicht immer leicht, wann ist es denn überhaupt mal leicht? Es ist immer schwer.
Mal mehr, mal weniger. Und von Mal zu Mal wird es noch schwerer, statt einfacher.
Man merkt es manchen garnicht an, wenn sie einem etwas vorspielen und verkaufen, das garnicht stimmt.
Sie können es zu gut. Es gab nie eine andere Wahl. Nie, und es wird sie auch weiterhin nicht geben.
Nach außen ist alles klar. Doch innen.. was ist damit? Ja.. kaputt.. alles hin.. ein Trümmerhaufen.
Alles zerstört.. von euch und ihr hört nicht auf. Ihr denkt es ist normal, aber nein, das ist es nicht.
Grauenvoll wäre da wohl das richtige Wort. Am liebsten wegschieben, wegschütten.. doch das geht nicht.
Ist etwas einmal zerstört, bekommt es niemand mehr so hin, wie vorher. Keiner schafft das.
Ob ich will oder nicht, ich kann nichts verhindern, nichts steuern. Es geht alles automatisch, von selbst.
Ferngesteuert quälen mich diese Fragen, ich sehe mich neben mir, mit mir reden, mir Fragen stellen.
Mich beleidigen, mir sagen, dass ich nicht erwünscht bin und es auch nie sein werde.
Ich kann mich nicht dagegen wehren. Ich kann damit nicht umgehen. Ich kann es nicht ausschalten.
Ich kann nicht einfach 'Stop' sagen, denn ich weiß, es wird nicht aufhören, auch wenn ich es will.
Schmerzen, Schmerzen, die gefühlslos, kalt, ausdruckslos, unkontrolliert und ferngesteuert zugefügt werden.
Schmerzen, die man als erleichternd wahrnimmt. Immer und immer wieder. Immer auf´s neue.
Schmerzen, bei denen man nicht sagen kann 'ich  will das nicht', die trotzdem passieren.
Es geschehen Dinge, die eigentlich niemals passieren dürften, die krank sind, die man nicht aufhalten kann.
Dinge, denen man endgültig ein Ende setzen sollte.
:'(    :*(     ;(

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